Gut Leben im Alter

Leben mit dem Tod

Sich mit der eigenen Vergänglichkeit und dem Sterben geliebter Menschen auseinanderzusetzen, gehört zu den großen Aufgaben jedes Menschenlebens. Mit dem Projekt »Leben mit dem Tod« will die Körber-Stiftung gemeinsam mit Partnern dabei helfen, Sprachlosigkeit zu überwinden, und zu einer bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit ermutigen. 

Doris Kreinhöfer, Tanja Kiziak und Adrián Carrasco Heiermann (v.l.) präsentieren die Studie »Auf ein Sterbenswort«
Doris Kreinhöfer, Tanja Kiziak und Adrián Carrasco Heiermann (v.l.) präsentieren die Studie »Auf ein Sterbenswort«

Ein besonderes Augenmerk richteten wir 2020 auf die Themen Abschied und den Umgang mit Trauer. Den Auftakt bildete die Ausstellung »Trauern. Von Verlust und Veränderung« in der Hamburger Kunsthalle im Februar. Es folgte im April im Verbund mit der Software AG – Stiftung und dem Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung die Präsentation der Studie »Auf ein Sterbenswort – Wie die alternde Gesellschaft dem Tod begegnen will«, die auch aufgrund der Coronakrise auf ein enormes öffentliches Interesse traf. 

Die Pilot-Ausstellung »Dialog mit dem Ende« regt zur Kommunikation über den Tod an (Foto: Bente Stachowske)
Die Pilot-Ausstellung »Dialog mit dem Ende« regt zur Kommunikation über den Tod an (Foto: Bente Stachowske)

Ein weiterer Baustein der Kampagne »Leben mit dem Tod« war die Weiterentwicklung der interaktiven Ausstellung »Dialog mit dem Ende«, die in den kommenden Jahren durch Deutschland touren soll.

Demenzsensible Gesellschaft

Die Körber-Stiftung wirbt gemeinsam mit Partnern für eine demenzsensible Gesellschaft, die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen als Teil unserer vielfältigen Gemeinschaft versteht und ihnen Teilhabe ermöglicht. 

Gemeinsam kreativ bleiben trotz Kontaktsperre (Foto: Michael Hagedorn)
Gemeinsam kreativ bleiben trotz Kontaktsperre (Foto: Michael Hagedorn)

Neben der Sensibilisierung von Kultureinrichtungen und der Öffentlichkeit setzt die Körber-Stiftung auf die Erprobung inklusiver Angebote wie Konzerte für Menschen mit Demenz, kommunikative Straßenaktionen wie das »Lila Sofa«, aufklärende Informationsveranstaltungen oder das Offene Atelier. Da das gemeinsame Werkeln und Malen im Zuge der Pandemie ausfallen musste, entwickelten die Kunsttherapeutinnen und -therapeuten kreative Alternativen auf Distanz.

Digitale Alterswelten

Ein souveräner Umgang mit digitaler Technik ist auch für Ältere grundlegend, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mit Angeboten speziell für Menschen ab 60 leistet die Körber-Stiftung Hilfestellung bei der Nutzung der digitalen Möglichkeiten.

Wie funktioniert das Smartphone? Engagierte klären diese und weitere Fragen an praktischen Beispielen (Foto: Pixabay)
Wie funktioniert das Smartphone? Engagierte klären diese und weitere Fragen an praktischen Beispielen (Foto: Pixabay)

Im Rahmen des Digital-Kompass und weiterer Beratungsangebote begleiteten Engagierte des Haus im Park der Körber-Stiftung Ältere auf ihrem Weg ins Internet.